Wie komme ich in einen guten Wochen- und Jahresrhythmus? Ohne Grenzen keine Freiheit…

Schon ist die Woche durch und du hast vor lauter Medizinstudium-Vorlesung den Überblick verloren. Du bist in das Lernen eingetaucht und kommst nicht zur Ruhe. Die Praktika im Spital fliegen an dir vorbei und schon ist das Jahr durch. Hört das nie auf? Wirst du dies auch nachher als Arzt so erleben?

Früh in meinem Glaubensleben habe ich Ende Jahr ein Rückblick/Ausblick gemacht, aber das Jahr ist an mir vorbeigeflogen, zum Teil die Jahre. Erst in letzter Zeit ist mir noch mehr bewusst geworden, dass ich dies noch mehr in den Griff bekommen muss.

Wie kommst du durch das Jahr in einem Rhythmus, worin Momente der Ruhe Platz haben. Hier ein paar Vorschläge von mir:

  • Den Wochenrhythmus einhalten:
    • 1 Tag frei in der Woche, auch wenn es viel zum Lernen gibt, ist enorm wichtig. Ich musste vor kurzem neu lernen, dass ich, wenn ich Wochenenddienst habe, am Kompensationstag danach wirklich frei nehme. Das heisst nichts planen und nicht arbeiten. Wie sehr habe ich diesen Tag genossen.
    • Schaue dazu auch meinen Blog zum Ruhetag[1].
Wochenrhythmus…
  • Den Jahrsrhythmus einhalten:
    • Plane dir das Jahr zum Beispiel Ende Jahr:
      • Rückblick/Ausblick
      • Jahresziele (nicht mehr als 12).
    • Mache dir Quartalsziele:
      • Nicht mehr als drei;
    • Mache dir Wochenziele:
      • Für mich ist dies immer noch eine grosse Herausforderung[2];
    • Mache dir Tagesziele;
    • Siehe dazu auch den Blog zur Jahresplanung[3].

Auch wenn nicht immer alles klappt, ist es eine grosse Hilfe, in einen Wochen- und Planungsrhythmus reinzukommen. Nur mit einem «Rhythmus» kann mal etwas arhythmisches, spontanes und ungeplantes entstehen!

Ein Bild dafür ist die Musik von Johann Sebastian Bach. Zum Beispiel die «Kunst der Fuge»:

Johann Sebastian Bach: Die Kunst der Fuge

Erst in vorgegebenen Grenzen ist echte Freiheit möglich. In einem Rhythmus von Schlafen und Wachsein, Lernen und Essen, Arbeit und Sabbath, Zeit mit Gott und dann mit sich selbst und anderen und im Jahres-/Quartals und Wochenplan kommst du in eine Ruhe mit Gott. Darin hat ungeplantes mit Gott seinen Platz!

Was erlebst du selbst dazu? Schreib dies unten im Kommentar!


[1] https://robertstern.ch/blog/intensiver-stress-und-ein-ruhetag-ein-gegensatz-oder-die-beste-losung/

[2] Mann könnte dies zum Beispiel am Sonntagabend machen.

[3] https://robertstern.ch/blog/das-beste-jahr-seit-eh-mit-oder-ohne-planung-und-gott-gefragt/

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